3D-Druck-Service
Teile 3D-drucken lassen — konstruiert, optimiert, gefertigt
Ich fertige Bauteile im FDM-Verfahren — und konstruiere sie, wenn es sie noch nicht gibt. Schick mir eine Datei, eine Skizze oder das kaputte Original.
Die Tüftlerei in Taufkirchen an der Pram fertigt Bauteile im FDM-3D-Druck — ab einem Stück. Wer eine Datei hat, bekommt gedruckte Teile. Wer keine hat, bekommt die Konstruktion dazu. Und wer sein Teil nirgends mehr kaufen kann, bekommt es nachgebaut.
Leistungen
Vier Dinge, die ich für dich mache
Vom reinen Druckauftrag bis zur eigenen Fertigung im Haus — such dir den Punkt, an dem du gerade stehst.
Du hast eine fertige Datei — STEP, 3MF oder STL. Ich prüfe Wandstärken, Überhänge und Bauteilorientierung, drucke und schicke dir das Teil. Auf Wunsch bekommst du statt dem Teil auch nur die druckfertige Datei oder den G-Code.
Konstruieren
Wir entwickeln dein Bauteil gemeinsam — aus einer Idee, einer Skizze oder ein paar Maßen entsteht das CAD-Modell. Und wenn du schon eine Datei hast, baue ich sie so um, dass sie sich sauber drucken lässt und im Einsatz hält.
Reverse Engineering
Ein Teil ist gebrochen und es gibt es nirgends mehr. Ich vermesse das Original, zeichne es als CAD-Modell nach und fertige es — auf Wunsch gleich verstärkt an der Stelle, an der es immer bricht.
Fertigung bei dir aufbauen
Du brauchst deine Teile ständig und willst selbst produzieren. Ich suche die passenden Drucker aus, stelle sie auf, richte die Profile ein und schule deine Leute. Danach läuft die Fertigung an deinem Standort, ohne mich.
Konstruktion
Drucken ist der letzte Schritt

- Neu entwickelnAus Idee, Skizze oder ein paar Maßen wird ein fertiges CAD-Modell.
- Bestehendes umbauenDeine Datei wird auf das Druckverfahren umgestellt statt nur durchgeschoben.
- Du bekommst das ModellAuf Wunsch als STEP, damit du es später selbst ändern lassen kannst.
Ein Bauteil, das für die Fräse oder die Drehbank gezeichnet wurde, lässt sich zwar drucken — aber es wird meistens schwerer, teurer und schwächer als nötig. Vollmaterial kostet nur Zeit. Und eine Verschraubung, die im Aluminium hält, reißt im Kunststoff beim zweiten Anziehen aus.
Deshalb schaue ich mir jedes Modell vor dem Druck an. Manchmal reicht eine andere Bauteilorientierung, damit die Belastung nicht quer zu den Schichten läuft. Manchmal ist es sinnvoller, das Teil neu zu zeichnen. Was dabei herauskommt, ist kein Abbild des alten Teils, sondern dasselbe Bauteil — gebaut für das Verfahren, mit dem es entstehen soll.
Reverse Engineering
Nachbauen, was es nicht mehr gibt
Ein Zahnrad bricht, ein Halter reißt, eine Abdeckung fehlt — und der Hersteller liefert das Teil seit Jahren nicht mehr.

- Technische Bauteile mit Kanten, Bohrungen und RadienGenau der Fall, der ohne Scanner sogar besser wird.
- Freiformflächen kann ich nicht nachbauenOrganisch gewachsene Geometrie oder stark verschlissene Oberflächen brauchen einen Scanner — da bin ich der Falsche.
Für solche Fälle baue ich das Bauteil neu auf: Ich vermesse das Original, zeichne es als CAD-Modell nach und fertige es. Wenn das Teil an derselben Stelle immer wieder kaputtgegangen ist, wird es beim Nachbauen gleich verstärkt.
Ich scanne nicht — ich messe. Aus einem Scan kommt ein Netz aus Dreiecken, aus einer Messung kommt ein sauberes CAD-Modell mit echten Maßen. Das lässt sich später ändern, anpassen und beliebig oft nachfertigen.
Fertigung im eigenen Haus
Ich baue dir die Druckfertigung auf
Manche Betriebe brauchen ihre Teile nicht einmal, sondern ständig — und dann ist es günstiger, selbst zu drucken, als jedes Mal zu bestellen.
Für die baue ich die Fertigung auf: passende Drucker ausgesucht und aufgestellt, Material und Trocknung geklärt, Profile eingerichtet und getestet, deine Leute eingeschult. Am Ende läuft die Fertigung an deinem Standort, und du brauchst mich nur noch, wenn ein neues Teil konstruiert werden soll.
Abgerechnet wird nach Aufwand zu 70 € netto pro Stunde. Die Drucker und das Zubehör kauft dein Betrieb selbst — ich sage dir, was passt, und du bestellst ohne Aufschlag über mich.
Material und Bauraum
Welches Material für welches Bauteil
Gedruckt wird auf FDM-Druckern mit beheizter Kammer und Mehrmaterialsystem. Die Frage ist selten, ob ich ein Filament verarbeiten kann — sondern welches für dein Bauteil das richtige ist.
- Formstabil und günstig — PLAVorrichtungen, Lehren, Anschauungsmuster. Nicht für Wärme.
- Zäh und alltagstauglich — PETGBetriebsmittel, Gehäuse, Teile die etwas abkönnen müssen.
- Wärme und Sonne — ASA, ABS, PCAlles was nach draußen oder in die Nähe von Wärmequellen kommt.
- Elastisch — TPUDämpfer, Greiferauflagen, Kantenschutz, Dichtlippen.
- Steif und tragend — faserverstärktPA-CF oder PET-CF für Teile, die sich unter Last nicht verziehen dürfen.
- Mehrere Materialien in einem TeilZum Beispiel lösliches Stützmaterial für Geometrien, die anders nicht gehen.
Bauraum: 256 × 256 × 256 mm am Stück. Größere Bauteile auf Anfrage — oder geteilt und gefügt, was bei vielen Teilen ohnehin stabiler ist als ein Teil, das den Bauraum ausreizt.
Anwendung
Wofür Betriebe den Drucker nutzen
Vier Fälle, die bei mir am häufigsten auf dem Tisch liegen.
Ablauf
Vom Modell zum Teil
Sechs Schritte, damit du weißt, worauf du dich einlässt.
Daten
Welche Datei ich von dir brauche
Kurz: STEP ist mir am liebsten. Aber es geht auch ganz ohne Datei.
- STEP — am liebstenDamit kann ich konstruktiv eingreifen: Wandstärke ändern, Rippe ergänzen, Bohrung anpassen.
- 3MF — gutBringt Ausrichtung und Einstellungen gleich mit.
- STL — gehtEin STL ist ein Netz aus Dreiecken, kein Modell. Ändern lässt sich daran fast nichts. Soll dein Teil angepasst werden, zeichne ich es lieber neu, als das STL zu reparieren.
- Skizze, Foto oder das Originalteil — reicht auchBemaßte Handskizze, Fotos von allen Seiten oder das kaputte Teil per Post. Das CAD-Modell entsteht hier.
Preise
Was 3D-Druck bei mir kostet
Offen gerechnet, damit du das Angebot nachvollziehen kannst. Alle Beträge netto.
| Position | Preis | Gilt für |
|---|---|---|
| Arbeitszeit | 70 €/h | Konstruktion, Umbau, Reverse Engineering, Druckvorbereitung, Nacharbeit, Aufbau vor Ort |
| Setup | 15,00 € | einmal je Auftrag |
| Druckzeit | 5,00 €/h | bis 25 Druckstunden |
| Druckzeit ab 25 h | 4,00 €/h | auf den ganzen Auftrag |
| Druckzeit ab 100 h | 3,50 €/h | auf den ganzen Auftrag |
| Material | Einkaufspreis | 1:1 weitergegeben, kein Aufschlag |
| Mindestauftragswert | 40,00 € | auch wenn die Rechnung darunter liegt |
Das Setup deckt Materialbestellung, das Aufspielen der Datei und das Startklarmachen der Maschine. Alles, wofür ich selbst am Rechner oder am Teil sitze — konstruieren, slicen, nacharbeiten — läuft über die Arbeitszeit und wird dir vorher abgeschätzt.
Ein Teil
Eine Halterung, 180 g, 6 Stunden Druckzeit, 12 Minuten Druckvorbereitung.
Eine Kleinserie
25 Greiferbacken, je 120 g und 2,5 Stunden. Zusammen 62,5 Druckstunden — damit greift die Staffel ab 25 Stunden.
Filament rechne ich zum Einkaufspreis ab: Was die Rolle kostet, steht auf der Rechnung, aufgeschlagen wird nichts. Ab 100 Druckstunden gibt es zusätzlich einen individuellen Rabatt — frag einfach an.
Beratung
Wobei ich dich berate
Du weißt noch nicht, ob dein Bauteil überhaupt in den Drucker gehört? Genau dafür ist das erste Gespräch da.
- MaterialWelches Filament dein Bauteil aushält — Temperatur, Belastung, UV, Chemie. Meistens ist es nicht das, was im Netz empfohlen wird.
- MachbarkeitOb dein Teil im FDM sinnvoll ist, oder ob Fräsen, ein Kaufteil oder eine andere Bauweise besser passt.
- KonstruktionWas am Bauteil geändert werden muss, damit es druckbar wird — und was das ungefähr kostet, bevor du es beauftragst.
- Ausrichtung und ProzessWie das Teil im Bauraum liegen muss, damit es hält, und welche Einstellungen dafür nötig sind.
Das erste Gespräch kostet nichts. Wenn daraus Konstruktionsarbeit wird, rechne ich ab der ersten Stunde 70 € netto — und sage dir vorher, mit wie vielen Stunden zu rechnen ist.
Fragen
Fragen zum 3D-Druck
Was kostet ein 3D-gedrucktes Teil?
Der Preis setzt sich aus vier Teilen zusammen: 15 € Setup je Auftrag, die Arbeitszeit zu 70 €/h, die Druckzeit zu 5,00 €/h (ab 25 Stunden 4,00 €, ab 100 Stunden 3,50 €) und das Material zum Einkaufspreis. Der Mindestauftragswert liegt bei 40 €. Eine Halterung mit 180 g und 6 Stunden Druckzeit kostet damit 61,70 € netto.
Wie groß darf ein Teil sein?
256 × 256 × 256 mm am Stück. Größere Bauteile gehen auf Anfrage — oder sie werden geteilt und gefügt, was bei vielen Teilen ohnehin stabiler und günstiger ist als ein Bauteil, das den Bauraum ausreizt.
Welche Materialien druckst du?
PLA, PETG, ASA, ABS, PC, TPU und faserverstärkte Materialien wie PA-CF oder PET-CF. Gedruckt wird auf FDM-Druckern mit beheizter Kammer und Mehrmaterialsystem, deshalb ist auch lösliches Stützmaterial möglich. Sag mir, was dein Teil aushalten muss — die Materialwahl übernehme ich.
Welche Datei brauchst du von mir?
Am liebsten STEP, weil ich damit konstruktiv eingreifen kann. 3MF geht auch gut. STL funktioniert, lässt sich aber kaum noch ändern. Und wenn du gar keine Datei hast, reicht eine bemaßte Skizze, Fotos von allen Seiten oder das Originalteil per Post.
Ich habe gar kein CAD-Modell — geht das trotzdem?
Ja, das ist einer der häufigsten Fälle. Aus deiner Skizze, deinen Maßen oder dem vorhandenen Bauteil entsteht das CAD-Modell hier im Haus. Die Konstruktion kostet 70 € netto pro Stunde, und du bekommst vorher eine Einschätzung, wie viele Stunden es werden.
Kannst du ein Ersatzteil nachbauen, das es nicht mehr gibt?
Ja, das mache ich regelmäßig. Ich vermesse das Original, zeichne es als CAD-Modell nach und fertige es. Wenn das Teil immer an derselben Stelle gebrochen ist, wird es beim Nachbauen gleich verstärkt. Du bekommst das Teil — und auf Wunsch die Datei, damit du es jederzeit nachfertigen lassen kannst.
Machst du 3D-Scans?
Nein. Ich messe von Hand und zeichne das Bauteil neu. Das hat einen Vorteil: Aus einem Scan kommt ein Netz aus Dreiecken, aus einer Messung ein sauberes CAD-Modell mit echten Maßen, das sich später ändern lässt. Bei Freiformflächen — organischer Geometrie oder stark verschlissenen Oberflächen — komme ich damit allerdings nicht weiter.
Kann ein gefrästes oder gedrehtes Teil einfach gedruckt werden?
Meistens ja — aber selten unverändert sinnvoll. Ein Bauteil, das für ein anderes Verfahren gezeichnet wurde, wird gedruckt oft schwerer, teurer und schwächer als nötig. Ich sehe mir das Modell an und sage dir, ob ein Umbau sich lohnt und was er kostet.
Wie lange dauert es?
Das Angebot kommt innerhalb von 24 Stunden. Wie lange die Fertigung dauert, hängt an Bauteilgröße, Stückzahl und Maschinenauslastung — den Termin bekommst du zusammen mit dem Angebot, nicht erst danach.
Was ist, wenn mein Modell Fehler hat?
Dann melde ich mich, bevor gedruckt wird. Vor jedem Auftrag prüfe ich Wandstärken, Überhänge und Bauteilorientierung. Kleine Sachen korrigiere ich mit; wenn mehr nötig ist, bekommst du vorher eine Einschätzung, was die Überarbeitung kostet.
Bekomme ich auch nur die Datei statt dem Teil?
Ja. Du kannst das druckfertige Modell, den fertigen G-Code oder ein auf deinen Drucker und dein Material abgestimmtes Slicer-Profil bekommen. Dann produzierst du selbst, wann und so oft du willst.
Was kostet es, eine Druckfertigung im eigenen Betrieb aufzubauen?
Der Aufbau wird nach Aufwand zu 70 € netto pro Stunde abgerechnet — von der Druckerauswahl über Aufstellung und Materiallogistik bis zu eingerichteten Profilen und der Einschulung deiner Leute. Die Drucker und das Zubehör kauft dein Betrieb selbst, ohne Aufschlag über mich.
Anfrage
Teil anfragen
Schick mir dein Bauteil — als Datei, als Skizze oder als Foto vom Original. Das Angebot kommt innerhalb von 24 Stunden.
Noch unsicher? Ruf einfach an. Das erste Gespräch kostet nichts, und oft ist in fünf Minuten klar, ob 3D-Druck für dein Teil das richtige Verfahren ist.
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